Zum Verein:

Brazilian Jiu Jitsu entwickelt sich aus dem traditionellen japanischen Jiu Jitsu, eine ringerische Zweikampfsportart, bei der der Gegner zur Aufgabe gebracht werden muss. Dazu dürfen Hebeltechniken auf Gelenke und Würgegriffe eingesetzt werden. Das Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) konzentriert sich wie auch das klassische Jiu Jitsu auf den sportlichen Bodenkampf ohne Schläge und Tritte.

Es gibt zweit wesentliche Unterschiede: Beim BJJ wird ein GI, ähnlich einem Judoanzug, getragen. Beim Submission wrestling (Grappling) werden Fightshorts und ein enges Lycrashirt getragen. Dies zwingt die Kämpfer zu jeweils unterschiedlichen Kampftechniken und -strategien.

Die Gründer des BJJ, Helio und Carlos Gracie, unterrichteten ihre Kinder im Jiu Jitsu und erschufen so die nächste Generation von Kämpfern und Lehrern, die das Brazilian Jiu Jitsu weiter verbreiteten. Brazilian Jiu Jitsu und Grappling gehören zu den inzwischen weltweit wichtigsten Selbstverteidigungssportarten, die sich in den letzten 25 Jahren von Brasilien aus, über die USA, weiter nach Europa und Italien verbreitet haben.

So lernte auch Alessandro Federico, den jüngsten Sohn Helios, Robin Gracie in Barcelona kennen und wurde sein Schüler.

Durch lange Aufenthalte in Barcelona und  bei weiteren namhaften Meistern (USA, Italien) erweitert er laufend seine Kenntnisse, welche er seinen Jiu Jitsu Schülern weitergibt. Als aktiver Athlet und als Schiedsrichter nimmt Alessandro seit Jahren an nationalen und internationalen Wettkämpfen teil.

Bei den Weltmeisterschaften im Grappling seit 2009 bis 2013 konnte er des Öfteren die Gold-bzw. Silbermedaille erlangen. 2014 gewann er bei der WM in Moskau  die Goldmedaille in den Kategorien Senior und Veteran.

Alessandro Federico, technische Leiter und Trainer seit der Gründung, zählt zu den Pionieren in Italien. Die Sektion Selbstverteidigung des ASV Jenesien besteht seit Jänner 1998.

Als Erster organisierte er Kinderkurse in Italien, welche zusammen mit den Erwachsenenkursen zweimal wöchentlich in der Turnhalle Jenesien abgehalten werden. Die Jenesier Athletin Julia Klammsteiner, begann schon als 10jährige mit Alessandro Kampfsport zu betreiben und schaffte es in den Jahren 2008-2012 mehrmals den Italienmeistertitel im Grappling zu erlangen und so zusammen mit der Nationalmannschaft an Europa- bzw. Weltmeisterschaften teilzunehmen. 2010 war Julia die einzige weibliche Athletin, die zu den COMBAT GAMES in Peking eingeladen worden ist und wo Alessandro als Nationaltrainer die italienische Nationalmannschaft geleitet hat.

Training Turnhalle Jenesien:

Montag und Freitag
Kinder: 18-19 Uhr
Erwachsene: 19-22 Uhr

Wettkampftätigkeit:

  • Kinderwettkampf in Jenesien
  • Lutador d’Elite in Jenesien (20 min. Wettkampf mit eingeladenen Profiathleten aus Italien)
  • Wettkampf für Erwachsene in Jenesien
  • Teilnahme an Italienmeisterschaft und Coppa Italia in Grappling
  • Teilnahme am Milano Challenge und anderen nationalen und internationalen Turnieren, wie Pro Abu Dhabi …

Ausschuss:

  • Barbara Pircher (Vorsitz)
  • Alessandro Federico (Mitglied)
  • Robert Perger (Mitglied)
  • Alfredo Di Giovanni (Mitglied)
  • Simon Nogler (Mitglied)

Sponsoren:

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